Zum Attentat auf Yehuda Glick

30. Oktober 2014

Yehuda Glick nahm gestern an einer Konferenz teil in der es um den offenen Zugang zum Tempelberg ging. Kurz nach Ende der Konferenz wird Yehuda Glick angeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Yehuda Glick hat eine Mission. Es geht ihm darum, das Juden bisher nicht auf dem Tempelberg beten dürfen, weil den Muslimen (Palästinensern) das missfällt. Genau das ist ein Unding.

Heilige Städten sollten frei zugänglich sein. Die unterhalb des Tempelberges liegende Westmauer ist 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag geöffnet. Und die Westmauer ist für alle Menschen geöffnet. Sollte das auf dem Tempelberg unmöglich sein ? Stellt ein Gebet von Juden auf dem Tempelberg (wo der Tempel stand) eine Provokation da ?

Nein, die Al Aksa Moschee könnte als Provokation aufgefasst werden. Wird sie aber nicht.

Der ehemalige Militärrabbiner Shlomo Goren hat, nach dem Sieg Israels im Sechstagekrieg, Moshe Dayan vorgeschlagen, eine israelische Fahne an der Moschee anzubringen. Dayan hat das mit der Begründung zurückgewiesen das religiöse Stätten Heiligtümer sind und nicht zu politischen Zwecken missbraucht werden dürften.

Israel hätte 1967 auch die Al Aksa Moschee sprengen können. Hat es aber nicht. Die Sieger eines Krieges bestimmen die Agenda. Von dieser Tatsache hat Israel, in seiner Geschichte, keinen Gebrauch gemacht, soweit es nicht um die Sicherheit von israelischen Staatsbürgern geht. Vielleicht ist das ein Grundproblem in dieser Region der Welt. Im Gegensatz zu den Palästinensern, die Gewalt provozieren und ausüben, hat Israel allen Grund um die Sicherheit seiner Bürger zu fürchten.

Denn in Israel sind Menschen kein Gegenstand eines Krieges, sondern Menschen. Wer Soldatenmütter und Väter in Israel kennt, weiss wovon ich schreibe. Das ist ein eklatanter Unterschied zwischen Israelis und Palästinensern.

Israel hat sich entschieden, aus Sorge vor weiteren palästinensischen Aggressionen, den Zugang zum Tempelberg abzusperren. Der Präsident der palästinensischen „Autonomiebehörde“ hat diese schlichte Tatsache als „Krieg gegen das palästinensische Volk und als „Aggression“ bezeichnet. In der Rhetorik steht Herr Abbas dem Vorgänger und Massenmörder Yassir Arafat in nichts nach. Ein Herr Goebbels hätte seine Freude an Abbas, der bis heute den Holocaust leugnet und auch deshalb bei Linksfaschisten in aller Welt höchst beliebt ist. Insofern haben die Linksfaschisten mehr als nur rhetorisches Blut an den Händen.

Die Juden hatten Schuld am Holocaust, die Israelis haben aus dem Holocaust nichts gelernt“. Das ist nicht (nur) die Argumentation der Rechtsextremen, sondern viel mehr der Linksextremisten. Und mit ins Liedchen stimmen die islamistischen Freunde an.

Was wird als Nächstes passieren ? Wird Israel für das Attentat auf Yehuda Glick im UN Sicherheitsrat verurteilt werden ? Wundern würde es mich nicht. Gestern waren es mal wieder die bösen Siedlungen und heute sucht die Welt eben einen anderen Grund, um Israel anzuklagen. Im Zweifelsfall reicht schon die blosse Existenz des jüdischen Staates.

„Die Juden sind eben an allem Schuld“.

Und nun wagen die Juden auch noch den freien Zugang auf den Tempelberg zu fordern. Übrigens liegt diese Stätte in Jerusalem, der Hauptstadt des Staates Israel. Aber das nur am Rande.

Ich bete für Yehuda Glick. Möge G-tt diesen gerechten Mann, der nichts als ein legitimes Ansinnen vertritt, wieder gesund machen.

Es braucht mehr Menschen vom Schlage eines Yehuda Glick, der den palästinensischen Mördern, und deren Kampfgenossen in Europa, den Kampf ansagen.

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Warum diese Videos ?

24. Oktober 2014

Warum diese Videos ? Um zu zeigen das man dem Terror und dem Krieg auch anders begegnen kann als mit Verzweiflung und Angst. Sicherlich sind beide Ereignisse schrecklich und nicht wünschenswert. Aber das soll ein Land wie Israel, das von Feinden umgeben ist, anders tun als sich selbst zu verteidigen. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde. Der kleinste Fehler, die kleinste Unachtsamkeit von Geheimdiensten und Armee kann schreckliche Folgen haben. Das ist ein Hauptproblem im angeblichen Friedensprozess. Solange der „Nachbar“ nicht nur mich selbst, sondern auch Frauen und Kinder umbringen will, ist ein Dialog nicht möglich. Oder, anders gesagt, und in eine Frage verpackt: Wie soll ein Dialog aussehen ? Kollektiver Selbstmord ist jedenfalls keine Lösung. Dann lieber Tanzen und Singen im Auge des Terrors, des Krieges. Vermutlich wird erst der Moschiach den Frieden bringen. Nicht in unserer Welt. Aber in einer besseren Welt. Möge Eliyahu, der Vorbote des Moschiach, bald kommen. Dann werden alle Tränen abgewischt und es wird keinen Krieg und keinen Terror mehr geben.

Auf diesem Wege: SCHABBAT SCHALOM !

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Dem Krieg widerstehen

24. Oktober 2014

Das Video oben erinnert mich an ein anderes. Es entstand im Jahre 2006, kurz vor Ausbruch des Libanon Krieges.


Dem Terrorismus widerstehen

24. Oktober 2014

Remarkable Video: Faith and Resistance at the Site of Terror

Spirit of Israeli defiance caught on camera at the site of last night’s brutal terrorist attack in Jerusalem.


Inbox von Google

23. Oktober 2014

Google hat den Nachfolger von Gmail „erfunden“. Der Nachfolger heisst Inbox. Ich nutze Gmail seit einiger Zeit und bin sehr zufrieden mit dem Service. Nun bin ich natürlich sehr gespannt, ob der hochgepriesene Nachfolger von Gmail den Erwartungen standhält. Bisher ist es nur möglich den neuen Service per Einladung zu nutzen. Das geht ganz einfach. Auf dieser Website ist alles beschrieben. Ich habe meine Einladung gerade angefordert und in Sekundenschnelle eine Bestätigung bekommen. Die Einladung selbst folgt. Dieses Verfahren ist nicht neu, sondern Standard bei Google. Das letzte Mal benutzte ich diesen Weg (Anmeldung/Nutzung) bei Google Play. Auch so ein Service, mit dem ich zufrieden bin. Man kann von Google halten, was man will. Aber es geht bei Google vieles einfacher als z. B. bei Microsoft. Auch das macht Google aus. Ich bin sehr gespannt ob die Inbox so einschlägt wie die meisten übrigen Google Services. Und, bevor ihr euch aufregt, natürlich ist niemand gezwungen Google, und dessen Angebote, zu nutzen. Es gibt genügend Alternativen.


Krankenhausmisere – auch in Israel

23. Oktober 2014

Hier habe ich einen Vorgang beschrieben wie er wohl inzwischen Normalität in deutschen Krankenhäusern ist. In Israel ist das nicht anders. Den Bericht von Noa zu lesen, ohne in Wutausbrüche oder Tränen zu fallen, ist nicht so einfach. Der Wahn des grössten möglichen Gewinnes wird auch in Israel auf dem Rücken der Schwachen, der Kranken, der Armen, der Alten, ausgetragen. Diese Welt kann schon trostlos sein. Leider.


Pigua !?

23. Oktober 2014

Es gibt Wörter die will man besser nicht lernen.

Pigua ist so ein Wort.

Lila hat dieses Wort, wie immer sehr gut, definiert.

Pigua. Fünf Buchstaben für Grauen, Blut, Menschenleben, Notaufnahme, Krankenhaus, Schäden für das ganze Leben (geistig, körperlich) im besseren Falle (Nein, das ist kein Zynismus) der Tod.

Und auch diese Aufzählung strotzt vor Hilflosigkeit.

Bilder ? (Bitte schaut dieses Video nur an, wenn ihr gute Nerven habt.)

Und in Deutschland ? Klar, Israel ist immer schuld. Alle Israelis sind potenzielle Soldaten = Mörder. Auch Babys, dessen einziges Verbrechen es war/ist das erste Mal die Kotel zu besuchen. Wie pervers kann (deutsche) Logik sein !?


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