Waffenstillstand der Heuchler

1. August 2014

Israel News  Ynetnews


David Gall ist tot

31. Juli 2014

Adieu, David …

Am Dienstagmorgen ist David Gall verstorben – ein persönlicher Nachruf auf den Gründer von HaGalil.com

Von Ramona Ambs

Er war schon lange sehr krank. Und es war klar, dass nur ein Wunder ihn würde retten können. Aber im »an Wunder glauben« bin ich sehr gut. David war es auch. Wir sprachen viel von dem Wunder und davon, was wir alles machen würden, wenn es denn endlich da wäre.

Dann verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, und es war offensichtlich, dass wir nicht nur ein Wunder, sondern ein großes Wunder brauchen würden. Aber das Wunder ist zu spät gekommen. Es hat sich verlaufen und den Weg nicht gefunden: Am Dienstagmorgen starb David Gall.

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Einschläge

31. Juli 2014

Die Einschläge mehren sich. Einschläge in meinem Umfeld. In den letzten Wochen war ich auf zu vielen Beerdigungen. Das ist nicht nur belastend. Es macht auch nachdenklich. Und ich habe ein schlechtes Gewissen. Warum lebe ich obwohl so viele Menschen, die mir nahestanden, nicht mehr da sind. Übrigens Menschen, die mehr am Leben hingen als der Grenzgänger. Muss ich das Verstehen ? Nein, die Wege G“ttes sind unergründlich. Es ist unsere Aufgabe die Wege zu gehen. Voller Vertrauen. Das ist so wahnsinnig schwierig für einen Menschen. Auch für einen glaubenden Menschen. Theodizee. Die endlose, immer wiederkehrende, Frage. Für Menschen kaum zu lösen. Warum ist das so ? Weil es unsere Aufgabe ist „das Gericht zu rechtfertigen“ wie die jüdische Tradition sagt. Aber ich will das Gericht nicht rechtfertigen. Auch nicht das Gericht G“ttes. Ich erlaube mir, die Fäuste gen Himmel zu heben. Zweifel und Glauben, Wut und Frömmigkeit, schliessen sich nicht aus. Beides bedingt einander. Der Glaube wird immer bleiben. Hier und in der Olam Haba (kommende Welt.) Wenigstens diese Gewissheit bleibt bestehen.


Normalität ist das hier hier …

15. Juli 2014

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Wahnsinn ! SPon schreibt die Wahrheit …

15. Juli 2014

SPIEGEL ONLINE   Nachrichten


“The Bubble” – Tel Aviv

10. Juli 2014

„Die Menschen in Tel Aviv leben nicht länger in einer Blase“. So bringt der israelische Nachrichtensender i24 News die Situation auf den Punkt.

Tel Aviv ist wirklich eine „Bubble“ im positiven, pluralistischen, demokratischen Sinne. Tel Aviv steht für Lebensfreude und Freiheit. Genau deswegen wurde Tel Aviv zum bevorzugten Ziel der islamistischen Hamas Mörder. Die haben nämlich ein Problem mit freiheitlichen Grundwerten, noch dazu wenn diese mit einem säkularen Lebensstil verbunden sind.

Neu ist die konkrete Bedrohung Tel Avivs nicht. Aber bisher hatte die Hamas noch nicht die militärischen Mittel um den Krieg nach Tel Aviv zu tragen. Damit ist jetzt wohl Schluss. Der Westen hat zulange weggesehen als der Iran die Hamas, Gaza, zu einem Ausgangspunkt ihres Terrors gemacht hat. Die verlogenen Unterstützer von Schiffstransporten voller Waffen – aus dem Iran, für Gaza – haben nicht weggeschaut, sondern die jetzige Situation bewusst geschaffen. Das ist Pazifismus in Reinkultur. „Tod den Juden“ ist nicht nur der Schlachtruf der Hamas-Islamisten, sondern auch der Grundtenor linker Friedensfaschisten.

Tel Aviv lebt also nicht mehr in einer Blase, wie zum Beispiel während des Libanon Krieges 2006. Damals war in Tel Aviv kaum etwas vom Krieg im Norden zu spüren. Damals gab es die Debatte ob es moralisch gerechtfertigt ist in Tel Aviv zu feiern, während der restliche Norden des Landes unter Feuer liegt. Ich habe damals gesagt, und sage es auch heute: Es war nicht nur moralisch gerechtfertigt, sondern geradezu geboten, das Leben in den Strassen von Tel Aviv zu feiern, den Lebensstil der „Bubble“ zu leben. Volle Strassencafes als Protest gegen den islamistischen Terror.

Heute sieht die Lage anders aus. Tel Aviv ist mitten im Fadenkreuz der Hamas und ihrer linken Unterstützer in Europa und den USA. Das führt vermutlich zu einem Realitätsschub. Aber die neue Situation wird nicht verhindern das der Inhalt der „Bubble“, die Liberalität, die Säkularität, in Israel, besonders aber in Tel Aviv, überleben werden. Nach dem Ende des Krieges, hoffentlich nach der endgültigen und vollständigen Vernichtung der Hamas, wird Tel Aviv, werden seine liberalen Werte, heller strahlen als jemals zuvor. Die Sonne über Tel Aviv wird nicht untergehen.


Verwundbares Land

9. Juli 2014

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Bei Lila habe ich diese Karte gefunden. Sie zeigt wie verwundbar Israel ist. Das Land ist klein. Nicht mal so gross wie Hessen und es fehlt das Hinterland. So können die Raketen der Hamas problemlos bis nach Tel Aviv fliegen, wenn sie nicht vorher vom israelischen System Iron Dome abgefangen werden. Eine Situation die Angst macht. Zumal mit einem Ende des palästinensischen Raketenterrors nicht zu rechnen ist. Israel ist gezwungen seine Militäraktionen auszudehnen. Es geht um das faktische Überleben des Staates. Wieder einmal. Und bestimmt nicht zum letzten Mal. Heute brummt, in Endlosschleife, dieses Lied durch meinen Kopf. Auch das Lied ist immer wieder aktuell. Realität im Staate Israel. Kontinuität. Eine traurige Situation. Auch am heutigen Abend.


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