Rakete trifft das Sapir College

28 June 2007 at 19:21 | In Gedanken |

aus dem heutigen newsletter der israelischen botschaft in berlin

Rakete trifft das Sapir-College

Am gestrigen Mittwoch sind insgesamt sieben Kassam-Raketen aus dem Gaza-Streifen in den westlichen Negev abgefeuert worden. Verletzt wurde dabei niemand. Wie gewöhnlich haben die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad die Verantwortung übernommen.

Für die Studenten und Dozenten des Sapir-Colleges nahe der Stadt Sderot wird der akademische Alltag derweil immer unerträglicher. Nachdem die Studenten bereits vor einigen Tagen gegen das Vorhaben protestiert hatten, die jährlichen Graduationsfeierlichkeiten unter freiem Himmel auf dem Campus abzuhalten, haben sich die Befürchtungen nun gestern Abend als berechtigt erwiesen – eine Kassam-Rakete schlug genau auf dem Gelände der Hochschule ein und verursachte erheblichen Sachschaden. Die Zeremonie wird aus Sicherheitsgründen vorerst verschoben.

(Yedioth Ahronot, 28.06.07)

welch tragische nachricht. ich erinnere mich noch nicht gut an meine besuche im sapir college, im rahmen der solidaritatsreisen der heinrich boell stiftung. welch grossartige arbeit dort geleistet wird, trotz des schon damals allgegenwaertigen terrors durch die raketen aus dem gaza streifen. 2005 zeigte uns ruth eytan, die am sapir college deutsche literatur lehrt, wo eine solche rakete eingeschlagen ist, auf dem campus. aber diesmal scheint es wohl noch schlimmer zu sein.

ruthie, meine gedanken sind bei dir !! passe bitte gut auf dich auf !!

3 Comments »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

  1. Auch ich erinnere mich noch gut an die Stelle des Einschlages, welche uns 2005 gezeigt wurde. Und wir dachten, sowas wird sich nicht wiederholen - falsch gedacht. Wie lange soll das noch so weitergehen. Mein Sohn ist auch Student und sie feiern gerade heute ihr 15jähriges Bestehen der Hochschule in Deutschland ohne Angst. Ich wünsche das den Studenten und Dozenten im Sapir College von ganzem Herzen, dass es auch dort einmal so sein wird. Drischat Shalom!

    Comment by Suse — 30 June 2007 #

  2. Sehr geehrte Frau Dr. Eitan,
    ich bemühte mich im vergangenen Herbst 07 intensiv um einen Vortragstermin von Ihnen in Erlangen/ Deutschland. Leider ist nichts daraus geworden, aber ich werde weiterhin daran arbeiten…
    Ich bewundere Sie, wie Sie in Ihren Vorträgen im Ausland die tatsächliche Situation in Sderot und Umland schildern und jedesmal wieder mutig dorthin zurückkehren. Gerade diese unmittelbaren Lageschilderungen sind so wichtig, da die Medien sich hierzu seltsamerweise zurückhalten.
    Ich wünsche Ihnen persönlich Mut und Ausdauer sowie Ihrem Land von Herzen eine Zukunft in Frieden.
    Gerne hätte ich Sie persönlich kennen gelernt.

    Ich grüße Sie freundlich!
    Ulrich von Troyer
    Ringstraße 28
    D 91080 Marloffstein

    Comment by Ulrich von Troyer — 30 December 2007 #

  3. @netty: ich hoffe es geht dir gut. natuerlich werden wir fuer das maedchen beten. ich werde mich mit der familie in verbindung setzen.

    @ ulrich von troyer: ich stimme ihnen voll und ganz zu und werde ihren kommentar an ruthie (eytan) weiterleiten.

    Comment by grenzgaenge — 30 December 2007 #

Leave a comment

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Blog at WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.