“Das erste Terroropfer”
1 July 2008 at 19:27 | In Fremde Federn, Jerusalem |diesen artikel habe ich im jewish blog gefunden.
danke an dieser stelle fuer die interessante lektuere.
es handelt sich um einen uebersetzen artikel aus der haaretz vom 5. mai 2008.
Von Nadav Shragai
Es ist fraglich, ob der Name des Rabbiners Avraham Shlomo Zalman Tzoref (RASHAZ), der 1851 in Jerusalem getötet wurde, den meisten Israelis vertraut ist. Tzoref war jedoch das erste vom Staat Israel anerkannte Terroropfer. Am Gedenktag für die gefallenen Soldaten Israels und die Opfer des Terrors, der dieses Jahr am 7. Mai begangen wird, wird deshalb zum Gedenken Tzorefs Name gemeinsam mit den Namen von mehr als 3000 anderen Opfern feindlicher Übergriffe verlesen.
(…)
14 Jahre später wurde die Churbah-Synagoge eingeweiht. Abraham Lunz, ein Autor der damaligen Zeit, schrieb: „Der Tag, an dem die Kuppel fertig gestellt wurde, war ein Fest für die ashkenasische Gemeinde.“ Er erzählte auch, dass abgesehen von den regulären Arbeitern alle Ashkenazim, die stark genug waren, um Tünche und Steine zu tragen, an den Bauarbeiten teilnahmen.
Etwa 80 Jahre lang war die Synagoge das Zentrum des religiösen Gemeindelebens der Jerusalemer Juden. Im Jahr 1948 sprengten die Jordanier das Gebäude und weitere Synagogen in der Jerusalemer Altstadt in die Luft.Vor einigen Jahren wurde der Bogen, der an die alte Synagoge erinnert, entfernt, und der Wiederaufbau der Churbah-Synagoge begann. Inzwischen ist sie beinahe fertig gestellt. Die Feier anlässlich der Grundsteinlegung fand vor einigen Wochen statt.
ich erinnere mich noch sehr genau an den schoenen bogen der eine traurige geschichte hat. im november 2007 sah ich die baustelle der neuen churbah synagoge. ich freue mich auf den besuch der fertiggestellten synagoge. die neue churbah synagoge ist auch ein symbol des widerstandswillen gegen den terror.
ich denke auch an die synagoge in gush katif die nach der “evakuierung” der siedler von palaestinensischen terroristen zerstoert worden ist. genauer gesagt: in brand gesteckt. die bilder erinnern an die ereignisse am 9. november 1938 in deutschland. moege haschem geben das auch die synagoge in gush katif wieder erbaut werde.
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