Zeichen und Wunder

8 Januar 2009 at 18:07 | In Uncategorized | 2 Comments

doch. es gibt sie noch. die guten nachrichten. das hier ist eine davon. die junge union mannheim ruft auf. wozu ? zu einer pro israel demonstration. lest die pressemitteilung. ich finde die aktion der jungen union nicht einfach nur mutig. ich stelle mir immer haeufiger die frage wo die befuerworter israels politisch zu finden sind. in der politischen linken wohl kaum. dort herrscht der alte antizionismus vor. auch antizionismus ist nicht anderes als antiseitismus. eine moderne form vielleicht. aber von der denkweise her das gleiche. gut. es sei joschka fischer erwaehnt der dagegenhaelt. aber er scheint mir einsam und verlassen zu sein in seinen reihen. aber joschka fischer zeichnete sich noch nie dadurch aus bequem und nett zu sein. das spricht fuer ihn. wo sitzen die verfechter des staates israel also ? in der konserativen ecke. namentlich bei der cdu. was unterscheidet angela merkel, die fest an der seite israels steht, von joschka fischer ? nun, angela merkel steht nicht alleine in ihren reihen. das zeigt die mutige aktion der jungen union mannheim eindrucksvoll. danke dafuer. und respekt.

2 Kommentare »

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  1. “ich stelle mir immer haeufiger die frage wo die befuerworter israels politisch zu finden sind.”

    Das geht mir ganz ähnlich, lieber Grenzgaenger!

    Heute morgen hörte ich während meiner Badezimmer-Aktivitäten im d-radio ein Interview zum gegenwärtigen Konflikt in Gaza. Ich hab aber nicht so wirklich registriert, wer da interviewt wird und habe es nachmittags nach der Schule ergockelt.
    Den Bericht dazu findest du bei mir in himmel und erde.
    höre und staune!
    Liebe Grüße
    rika

  2. Das ist so etwas, das mich immer wieder ziemlich ärgert. Weil es so gar nicht meiner Position entspricht. Ich selbst bin deutlich pro-Israel, und zwar “obwohl” ich Mitglied der SPD bin und auch oft grün wähle. Und es ärgert mich maßlos, das sich gerade dort, in den plakativ antifaschistischen Lagern oft so unkritisch-unreflektierte pro-Palästinenser-Positionen finden. Ich habe immer ein bißchen den Eindruck, das man dort die Juden solange lieb hat, solange sie sich in der bedauernswerten Opferrolle befinden und den Schutz anderer bedürfen. Sobald sie aber in der Lage sind, sich selbst zur Wehr zu setzen und die am Ende gar tun, sind sie einem plötzlich suspekt. Das jahrhundertelange demütige Opfer kann sich plötzlich selbst verteidigen und tut dies auch noch, braucht nicht mehr den gnädigen Schutz der linken, antikapitalistischen Parteien. Das kann doch nicht richtig sein. Da muss man sich ein neues bedauernswertes Opfer suchen, dessen man sich annehmen, das man unter seinen Schutz stellen kann.
    Und wer bietet sich den da, mal sehen, ach ja, die armen Palästinenser, die von den bösen, militanten Israelis beschossen werden, obwohl sie doch eigentlich fast gar nichts machen. Gut, ein paar Raketen abfeuern. Aber da kann ja die arme Zivilbevölkerung, von deren Gebiet aus das geschieht, nichts für…usw.
    Und das genau dahinter Methode steckt, das kapieren viele nicht, die da nur den kleinen Jungen sehen wollen, der mit der Steinschleuder in der Hand gegen Panzer kämpft. Das ist eben das Bild des Underdogs, das bei vielen Linken Sympatien weckt.


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