Hilfe gibt es immer

die erfahrung, das es immer hilfe gibt, habe ich in den letzten wochen ganz intensiv gemacht. selbst wenn die hilfe nicht aus der eigenen familie kommt gibt es doch freunde. es gibt aber auch professionelle einrichtungen in den stadtverwaltungen die alle moeglichen arten von hilfe anbieten. es gibt menschen die hauptamtlich selbsthilfegruppen organisieren oder in psychosoziaen begegnungszentren arbeiten. meine gruppe tagt in einem solchen zentrum und der empfang war wirklich sehr herzlich und der gruppe wurde jede art von hilfe angeboten. ich habe die erfahrung gemacht das hilfe kommt wenn man offen ausspricht das man ein gesundheitliches problem hat. das man unter depressionen und aengsten leidet. es ist wichtig wie man mit seiner krankheit umgeht. wie offen man gegenueber anderen menschen ist. gerade bei menschen mit aengsten ist es mit der offenheit manchmal schwierig. oft haben sich aengste gebildet weil menschen oft zurueckgewiesen worden sind. oder enttaeuscht worden sind. gerade fuer solche menschen ist es wichtig zu sehen das hilfe erwartet werden darf. ich habe durch meine ehrenamtliche arbeit im hospiz vielleicht noch einen etwas anderen zugang zur sache. ich denke das ist dort immer auch ein stueck von mir selbst einbringe. das hilft mir auch bei der eigenen suche nach hilfe. ein gewisses selbstvertrauen ist da und man weiss auch wo man hilfe am besten sucht. aber es geht auch ohne diesen hintergrund. ich kann menschen, die sich immer mehr zurueckziehen, gut verstehen. aber ich bedaure diesen weg auch. weil die rueckkehr zur initiative immer schwieriger wird. weil der weg, vertrauen zu anderen menschen zu finden, immer weiter wird. ohne menschen aber wird es keinen weg aus der angst und der depression geben. medikamente koennen menschen nicht ersetzen.

Eine Antwort schreiben