Einkaufen mit der Tastaur

31. März 2011

Einkaufen gehen ist für mich kein Vergnügen. Ich finde Einkaufen so anstrengend das ich nach einer kurzen Tour müde auf das Bett falle. Vor allem Kleidung zu kaufen fällt mir schwer. Das Anprobieren ist eine ziemliche Probe für meinen Körper. Ich höre von den Ärzten immer das ich mich schonen soll. Das „Schonen“ allerdings so weit geht, das hätte ich nicht gedacht. Aber so ist die Situation nun mal. Es tut mir leid um die Geschäfte in den Innenstädten. Aber zunehmend nutze ich die Möglichkeit des online Kaufes. Es gibt ja fast nicht was es im Online Handel nicht gibt. Amazon hat ein riesiges Angebot und es gibt noch einige andere, gute und günstige, Online Adressen. Da kann ich mir die Sachen nach Hause bringen lassen und kann in Ruhe anprobieren und testen. Meiner verlangsamten Bewegungsfähigkeit kommt das sehr entgegen. Früher habe ich über die Internet Käufer immer gelächelt. Heute bin ich einer von ihnen.


Fehlende Worte

31. März 2011

Ein Problem meiner Depression ist die Sprachlosigkeit. Sprachlosigkeit im Sinne von fehlenden Worten. Immer öfter kommt es vor das mir in Gesprächen die Worte fehlen. Ich kann mich einfach nicht mehr an die Worte erinnern. Sie fehlen in meinem Wortschatz. Oft erinnere ich mich auch an Gesichter und Namen nicht mehr. “Unzusammenhängendes Denken” nennt sich sowas. Das alles sind Folgen von Antidepressiva und Schmerzmitteln. Eine blöde, aber leider notwendige, Kombination. Neben der Leukämie gibt es bei mir auch noch eine Depression, die sich somatisch äussert. Das heisst: Die Depression löst massive körperliche Beschwerden aus. Das grösste Problem, die grösste Auswirkung, sind starke Schmerzen. Ohne starke Schmerzmittel ist das nicht auszuhalten. Manchmal würde ich mir wünschen tot zu sein. Damit es ein Ende hat. Mein Zeitfenster ist schon ziemlich begrenzt. Aber jeder Tag ist eine einzige Strapaze. Ohne Glauben, ohne Gebet, hätte ich mich schon längst aufgegeben. Menschen, die m ich mögen und kennen, haben sich an die fehlenden Worte, die fehlenden Zusammenhänge, gewöhnt. Das sind Freunde, die in jeder Situation zu mir stehen. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Nein, ich will kein Mitleid. Das wäre falsch. Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand. Trotzdem ist das Fehlen von Worten ein Problem. Vermutlich wird sich diese Symptomatik eher verstärken. Aber die ständige Belastung durch starke Schmerzen wäre das grössere Problem.


Scribus und Thunderbird

31. März 2011

Ich brauche ein Programm um Gemeindebriefe zu erstellen. Bisher habe ich den Windows Publisher verwendet, allerdings nur in der Testversion. Nun, nach Ablauf der Testzeit, stand ich vor der Frage, ob ich eine Lizenz für den Windows Publisher kaufen soll. Oder nicht? Meine Entscheidung lautet: „NEIN!“ Es gibt ein schönes und kostenloses Programm, das so gut arbeitet wie Windows Publisher.

Das Programm heisst Scribus. Ich finde der Einstieg ist nicht schwer. Für Fragen gibt es eine Anwender Seite. Ich verstehe ja das die Entwicklung von Programmen Geld kostet. Aber ich finde den Preis von Windows Publisher (162 Euro) schon ziemlich heftig. Das gilt vor allem dann, wenn es eine Redaktion gibt, die vorzugsweise am heimischen PC arbeitet. Jedes Mitglied des Redaktionsteams müsste sich eine Lizenz für den Windows Publisher kaufen. Das sehe ich gar nicht ein. Scribus tut auch seine Arbeit und ist verlässlich.

Ich boykottiere auch den Outlook Express. Da gibt es Thunderbird. Ich habe die Erfahrung gemacht das Thunderbird schnell und einfach einzurichten ist und tadellos funktioniert. Es fehlt zwar ein Kalender. Aber dafür gibt es den Google Kalender.

So stelle ich mir meine ganz eigene virtuelle Welt zusammen. Schön, dass es so viel Auswahl gibt.


Lange gesucht …

31. März 2011

Ich hatte die Suche nach einer externen Festplatte, die sich separat Ein- und ausschalten lässt, fast aufgegeben. Geräte, die sich nicht separat Ein-und ausschalten lassen, kaufe ich nämlich nicht. Jede Kilowattstunde Strom ist eine Umweltbelastung. Wir können nicht auf Strom verzichten. Aber wir können überlegen, wie es möglich ist, Strom einzusparen. Das Ausschalten von Geräten, die gerade nicht gebraucht werden, ist eine einfache Möglichkeit Strom zu sparen. Geldbeutel und Umwelt werden sich freuen. Wie gesagt: Ich hatte die Suche schon aufgegeben. Aber dann bin ich bei Amazon fündig geworden. Eine externe Festplatte mit ein/Ausschalter. Das gibt es also doch. Nun bin ich schon ganz gespannt darauf ob mein Computer, mit einer zweiten Festplatte, ein bisschen schneller arbeitet. Der Platz auf der Festplatte ist doch schon etwas eng geworden. Die externe Festplatte ist mein Lösungsversuch. Ich werde euch über das Ergebnis berichten.


Unglaublich, aber (leider) wahr …

31. März 2011

Chicago – Die Freundin und ein Mitbewohner riefen einem Bericht des TV-Senders WTRF den Notdienst, nachdem sie den Mann bewusstlos in dem Sessel vorgefunden hatten. Um den fettleibigen Patienten in ein Krankenhaus zu bringen, musste ein Loch in eine Wand des Hauses geschlagen werden.

(…)


Neue Funktion bei Firefox 4

31. März 2011

Mein Ultimatum

Mit Firefox 4.0 kann man Webseiten mitteilen, dass man keine Tracking-Cookies auf seinem Rechner wünscht. Nur müssen die Betreiber darauf nicht reagieren – und tun es bisher auch nicht.

Dutzende teils namhafte Unternehmen sind hinter mir her. Die wollten alle schon wissen, was ich so mache, wann und wie lange, wofür ich mich besonders interessiere. Was sie mir dann anbieten konnten, hat mich allerdings nur selten interessiert. Diese Firmen heißen Google, Facebook, Microsoft, Comscore, AdScale oder INFOline und beobachten mit sogenannten Tracking-Cookies, was ich auf meinen Lieblingsinternetseiten so tue. Und je nachdem, was ich anklicke, sorgen sie dafür, dass ich Werbung eingeblendet bekomme, die meinen angeblichen Interessen entspricht. Behavioral Targeting heißt das und ist eigentlich ein alter Hut. Je nach persönlicher Datenschutzempfindlichkeit kann man es verdammenswert finden, so ausspioniert zu werden oder sich über zielgerichtete Werbung freuen. Ich habe nun den neuen Firefox-Browser getestet, der über eine Do-not-track-Funktion verfügt, um zu sehen, ob sich die Verfolger damit abschütteln lassen.

(…)


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