Aktion: Israel braucht mich
11 June 2008 at 18:41 | In Aktionen | No Commentshallo leute,
wie oft beschweren wir uns ueber eine nicht gerechte berichterstattung ueber den nahostkonflikt. wie oft aergern wir uns ueber einseitige und unfaire kritik an israel ?
ist das schicksal ? oder koennen wir vielleicht versuchen unseren aerger produktiv zu nutzen und in aktionen FUER israel umzuwandeln ? es ist immer besser FUER etwas zu sein als GEGEN etwas !
also: wie waere es hiermit ?
macht mit !! israel braucht euch !!
an dieser stelle einen ganz herzlichen dank an die initiatoren von “israel braucht mich“.
euer grenzgaenger
WasserHandel
28 April 2008 at 18:17 | In Aktionen | 1 Commentein thema das kaum zur kenntnis genommen wird. heute morgen hoerte ich einen vortrag zum thema “privatisierung des wassers“. eine hoechst alamierende geschichte !
bisher kannte ich die problematik wasser nur aus dem nahen osten. wie schwierig die situation auch in unseren breiten ist habe ich verdraengt. mit der verdraengung stehe ich nicht alleine da. wer denkt schon ueber dieses thema nach ? wasser kommt aus dem kran - hierzulande *milde grins* und was interessiert uns schon die situation ausserhalb unserer taeglichen erfahrungswelt ? aber die verdraengung schlaegt zurueck. ich werde das thema verfolgen und immer wieder darueber schreiben. das war keine drohung
Suchen fuer den Klimaschutz
24 April 2008 at 17:06 | In Aktionen, Klimawandel, Virtuelles | No Commentsfuer 1000 suchanfragen werden 2 baeume gepflanzt … eine gute idee - oder ?
Disraelis fuer Sderot
10 March 2008 at 15:36 | In Aktionen, Disraelis | 4 CommentsLiebe Disraelis Freunde,
im Folgenden moechte ich euch Neuheiten meines Disraelis Projekts beschreiben.
Ich kann nicht ueber alle Geschehnisse, die uns hier in Israel taeglich wiedefaehrt und ueber alle Gefuehle und Stimmungen der israelischen Bevoelkerung berichten. Ich moechte euch bitten, den folgenden Bericht mit Verstaendnis und Mitgefuehl fuer die Menschen, die in Sderot und den umliegenden Siedlungen leben, zu lesen. Ich hoffe ihr werdet es interessant und informativ finden.
Letzte Woche Donnerstag bin ich nach Sderot gefahren um dort einige Schulkinder zu interviewen, die ich im Rahmen des Disraelis Projektes im Juni mit einer Gruppe nach Deutschland senden möchte.
Nachdem die Interviews beendet waren und die Schüler nach Hause gegangen, entschied ich mich noch etwas in Sderot zu bleiben.
Ich wollte von Nahem sehen und lernen, wie die Menschen dort mit dem täglichen Beschuss durch Kassams leben. Es sollte der Tag mit dem schlimmsten Beschuss seid je her auf Sderot werden.
Ich erlebte wie über 30 Raketen innerhalb der wenigen Stunden, die ich in Sderot verbrachte, auf die Stadt nieder prasselten.
Eine Person wurde getötet, Andere verwundet und eine Menge Sachschaden angerichtet. Insgesamt sind an diesem Tag 50 Raketen auf Sderot gefallen.
Die Frustration und Verzweiflung der Menschen war überall spürbar und die meisten mit denen ich auf den Strassen und in Geschäften sprach, waren in Sorge und voll von Angst um Angehörige und Freunde.
10 Sekunden nachdem der “Rot Farbe” Alarm durch die Lautsprecheranlage ertönte war eine Explosion zu hören.
Einige Explosionen waren weit entfernt andere sehr, sehr nah. Während alle getrieben von Neugier und Sorge zu den durch die von den Raketen getroffenen Regionen rannten , telefonierte jeder mit dem Handy, fragend und erzählend was passiert ist oder einfach nur um mitzuteilen, dass mit ihnen selbst alles in Ordnung sei.
Dieses ganze Szenario wiederholte sich nach jeder einzelnen Explosion.
Nach einigen Jahren andauerndem Dienst mit Disraelis, habe ich mich entschieden den Rahmen meines Projektes auszudehnen. Auch einige der Schüler von Sderot sollen daran teilhaben und einen kurzen Urlaub in christlichen Familien und Organisationen im Ausland genießen können.
Die Menschen von Sderot und den umliegenden Siedlungen am Rande des Gazastreifens, leben unter einer nervlichen Zerreisprobe und muessen dem andauerndem Beschuss von Kassam Raketen standhalten.
Die Interviews boten mir die Möglichkeit einigen der reizvollsten Schüler Israels zu begegnen. Während unserer Begegnung löste jedes laute Geräusch in der Umgebung in ihnen eine offensichtlich spürbare Spannung aus. Ein Trauma, dass durch die jahrelange Notwenigkeit sich selbst in Sicherheit zu bringen verursacht wurde.
Jeder der Schüler äußerte seine eigenen, individuelle Lösungsansätze zu dem Palästinenserkonflikt aber das Hauptanliegen eines jeden ist es zu jeder Zeit während eines Bombardements durch Kassamracketen einen sicheren Unterschlupf zu finden und zu überleben. Trotz dieser Umstände waren alle felsenfest überzeugt ihre Heimat und damit ihre Familien und Freunde nicht zu verlassen um irgendwo Anders in Israel ein neues Leben zu beginnen.
Wie viele andere Schulkinder in Israel oder in der Welt sind noch mit solchen Fragen Konfrontiert, fragte ich mich?
Die Schüler mit denen ich gesprochen habe waren sehr begeistert und in Aufregung über den Gedanken und die Möglichkeit ins Ausland gehen zu können.
Für Einige wird es die erste Auslandsreise in ihrem Leben sein aber auch abgesehen davon haben alle vehement ihren Wunsch kundgetan weg zukommen von ihren täglich schrecklichen Lebensumständen, wenn auch nur für einige Tage.
Das Disraelis Projekt ruft alle meine guten Freunde dazu auf diesen jungen Israelis zu ermöglichen euch in euren eigenen sicheren Heimaten zu treffen und ihnen die Liebe und Zuneigung zu schenken, die ihr für sie empfindet.
In dem Fall, dass sie selbst nicht die Möglichkeit haben einige der Jugendlichen bei ihnen Zuhause aufzunehmen, möchte ich sie bitten mit einer Spende zu helfen die Reise für diese Jugendlichen zu finanzieren.
Mit herzlichsten Grüssen, vielen Segenswünschen und Schalom,
Euer ilan
Bitte überweisen sie ihre Hilfe an:
Dr. Reinhard Schwarzer
Verwendungszweck: Disraelis
Stadt- und Saalkreissparkasse Halle
Kontonummer: 49 000 700 47 Bankleitzahl: 800 537 62
INTERNATIONALE KONTONUMMER (IBAN): DE 02 8005 3762 49 000 700 47
——————————-die bilder findet ihr in meiner photospace !
Bilderbeschreibungen:
Afiki Talker 17, Kibbuz Kfar Gaza (Nahe zum Gazastreifen): Sie war noch nie zuvor im Ausland. Viele Raketen sind bereits auf ihr Kibbuz gefallen. Sie lebt daher unter konstanter Angst aber will ihr Kibbuz und Freunde nicht verlassen.
Chen Azrad 17, Kibbuz Nachal Oz, weil es Nahe zum Gazastreifen liegt bleibt keine Zeit um in Schutzraeume zu fliehen. Das Kibbuz steht 24 Stunden unter Beschuss, deswegen kann sie sich nicht auf ihren Abschluss konzentrieren. Sie will ihr Kibbuz und Freunde nicht verlassen, obwohl sie unter andauernder Angst lebt.
Ido Abergil 17, Sderot: 5 Raketen sind in der Naehe seines Hauses gelandet, er findet, dass es sehr gefaehrlich ist in Sderot zu leben. Sie haben in ihrem Haus keinen Schutzraum und er weiss nicht wie er unter diesen Umstaenden sein Abitur bestehen soll.
Maayan Golan 17, Kibbuz Erez (Nahe zum Gazastreifen): Es ist grausam fuer sie den “rot farbenen” Alarm dauernt zu hoeren und nicht zu wissen wo man Schutz suchen kann.
Nafar Abergil 17, Sderot: Angagiert sich in ihrer Freizeit sozial, macht einen Vorbereitungsseminar fuer den Militaerdienst und ist Mitglied in der Tanzgruppe von Sderot, mit der sie bereits einmal in Deutschland war. Einige Gebaeude in der Naehe ihrers Zuhauses wurden von Raketen zerstoert, totz der beaengstigenden Situation will sie Sderot und ihre Familie nicht verlassen.
Ofer Pima 17, Sderot: 2 Hauser in seiner Nachbarschaft wurden von Kassams zerstoert, darum ist er in Sorge um seine Familie und Freunde. Bekannte, die ausserhalb von Sderot leben haben Angst zu Besuch zu ihm zu kommen.
Ron Kaner 17, Kfar Gaza: Spielt in ihrer Freizeit Theater. Ihr Kibbuz liegt 200 Meter vom Grenzzaun entfernt. In der Naehe ist eine israelischer Militaerstuetzpunkt. Die Geraeusche, die von dort ausgehen sind gleichermasen schrecklich wie die der landenen Kassams. Der Boden vibriert von Kanonenschuessen, Pansern, Helikoptern und Maschinengewaehrschuessen. Sie geben ihr das Gefuehl andauernt mitten in einem Krieg zu sein. Sie meint, dass ein Fremder das Gefuehl nie verstehen koenne, wenn der “rot farbende” Alarm ertoent und man in der Naehe keinen Schutz finden kann.
Sderotbericht01: Eine Mutter haelt ihr Kind auf dem Arm, aengstlich wartent auf die naechste Kassamexplosion.
Sderotbericht02: Roni Yechia 41 Student auf dem Sapir College Sderot wurde durch eine Kassam verwundet und mit Ambulanz in ein Krankenhaus gebracht, indem er spaeter verstorben ist.
Sderotbericht03/04/05: Schueler aus Sderot helfen dem Rettungsdienst die Verwundeten zu versorgen.
Sderotbericht06: Ein zerstoertes Haus in der Nachbarschaft von Ofer Pimas Familie.
Sderotbericht07: Osher Twito wurde bei einem Kassambeschuss auf Sderot schwer verletzt. Eins seiner Beine musste amputiert werden, waehrend die Aerzte noch versuchten sein zweites Bein zu retten.
Bochum am Sonntag
7 February 2008 at 13:55 | In Aktionen | No Commentskaempfen fuer das nokia werk in bochum !
Click to Plant
22 January 2008 at 19:18 | In Aktionen | 1 Commentheute ist TuBeSchevat, das juedische neujahrsfest der baeume.
die aktion click to plant bietet die gelegenheit einen “virtuellen baum” zu pflanzen.
ich habe meinen baum gerade gepflanzt
Stunden der Trauer
14 January 2008 at 18:16 | In Aktionen | No Commentsso laesst sich mein empfinden im moment zusammenfassen. wobei ich nicht ganz konkret weiss warum ich so traurig bin. aber das ist ein zustand den ich schon kenne.
frueher versuchte ich immer mir nichts anmerken zu lassen, “stark” zu sein. aber: was ist eigentlich “stark” und wer definiert das ? und muss ich die definition uebernehmen ?
kann ich nicht ganz einfach unter “stark” etwas ganz anderes verstehen oder auch: wer sagt mir das ich nicht “schwach” sein darf. es ist ein ergebnis von erziehung und von kulturellen werten. manchmal habe ich das gefuehl wir leben in einer kultur der mehr oder weniger gekonnten masken oder sagen wir: selbstbilder.
jeder von uns hat sein eigenes bild von sich selbst und die “gesellschaft” (was ist das ?) hat ihre ganz eigenen anforderungen. viel zu oft versuchen wir (auch ich !) diesen anforderungen zu entsprechen. obwohl es nicht meine anforderungen sind.
aber ich lerne langsam mich von diesem rollenspiel zu befreien, das recht auf traurigkeit, auf trauer nicht nur zu reklamieren, sondern ganz praktisch in anspruch zu nehmen.
ich darf traurig sein. punkt.
es ist nicht wirklich wichtig was die “gesellschaft” dazu meint.
es ist wichtig mit der eigenen trauer zu leben und umzugehen. erst dann kann man troesten. im bewusstsein der eigenen “schwaeche” und “unzulaenglichkeit”.
auch wenn es schwer ist.
Interessanter Link
5 January 2008 at 23:59 | In Aktionen | No Commentszu vielen spannenden videos … schaut mal rein !
Betet fuer Miriam
30 December 2007 at 19:48 | In Aktionen, BlogRoll | 4 Commentsseit einiger zeit kenne ich, rein virtuell, netty. netty gehoert zu meiner virtuellen familie. wenn ihr wollt zu meiner blog mischpoke. netty ist selbst bloggerin.
heute nun erreichte mich ein kommentar von netty, genauer genommen ein gebetsanliegen.
es geht darum fuer miriam zu beten. miriam liegt in einem goettinger krankenhaus und wartet auf eine herztransplantation.
bitte schaut in den blogg. es ist ein blogg fuer miriam. dort wird das schicksal dieses kindes geschildert. leider kam ich bisher nicht zum ausfuehrlichen lesen, sondern nur zum reinschauen. das wird sich aber bestimmt aendern.
ich finde die idee von netty, fuer miriam zu beten, sehr gut. beten koennen wir alle - alleine, in der kirche, in der schul.
mit g”ttes grosser guete und den errungenschaften der medizin (beides schliesst sich meines erachtens nicht aus, sondern bedingt einander) wird miriam wieder gesund werden. davon bin ich ueberzeugt.
ich danke euch allen fuer euer engagement und fuer eure gebete !
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