Psalmen

7 May 2008 at 17:48 | In Beten, Literatur | 1 Comment

in israel sieht man es sehr oft: da holt mitten im bus jemand ein kleines buechlein aus der tasche und beginnt zu beten. was ist dieses buechlein ? es sind psalmen. lobgesaenge zu ehren haschems.

psalmen zu beten kann gerade in schweren stunden sehr entlastend sein. dann wenn ein mensch traurig, belastet, ohne hoffnung ist. ich kenne es aus eigener erfahrung.

mein kleines psalmenbuechlein begleitet mich ueberall hin. entgegen dem siddur hat das psalmenbuechlein den vorteil auch in die kleinste tasche zu passen. im notfall auch in die hosentasche.

 

Geniza oder Buchbinder ?

7 May 2008 at 17:31 | In Beten, Literatur | No Comments

mein alter siddur (gebetbuch) ist auseinandergefallen. gestern nacht als ich ihn zum nachtgebet benutzen wollte. was tun ?

das praktische “problem” des nachtgebetes loeste sich schnell: ich habe mehr siddurim im buecherschrank. siddurim sammeln ist eine meiner leidenschaften.

was nun weiter ? der alte siddur wird nicht einfach ins altpapier gegeben. einmal weil es streng verboten ist druckerzeugnisse wegzuwerfen die den namen g”ttes enthalten. das gilt natuerlich auch fuer einen siddur in dem nicht “nur” der name g”ttes steht. der alte siddur fuehrt auch durch die liturgie. er beinhaltet das kaddisch. abgesehen davon: der siddur ist fuer mich mit vielen erinnerungen verbunden. ich mag mich nicht von ihm trennen.

also hat sich die frage erledigt ob der siddur in die naechste geniza gegeben wird. ich werde mich nicht von dem guten stueck trennen koennen.

ich werde mich auf die suche nach einem buchbinder machen. der rabbiner weiss bestimmt einen guten rat.

geht es euch auch so ? es gibt dinge von denen man sich einfach nicht trennen kann. diese geliebten teile werden immer wieder repariert. selbst wenn eine reperatur nicht moeglich ist werden diese sachen nicht weggeworfen. oder ?

 

Die Worte des Gebetes

15 April 2008 at 17:28 | In Beten | No Comments
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ziehen sich manchmal auseinander, manchmal scheint sich ihr sinn zu verstecken. so wie heute. ich bete zwar. aber die worte scheinen an mir vorbeizulaufen, erreichen mich nicht. auch solche tage gibt es. ich bin muede und angespannt. da ist es manchmal schwierig in den worten des gebetes einen sinn zu finden. trotzdem bete ich mit erstaunlicher treue. die drei gebete sind einfach teil meines tages geworden. ich moechte auch an tagen wie diesen auf kein wort verzichten.

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