Ein zweiter Gilad Shalit ?

1. Juni 2012

Ein Zwischenfall im Gaza Streifen. Der israelische Soldat Netanel Moshiashvili wird schwer verletzt, als seine Einheit an die Grenze zum Gazastreifen gerufen wurde. Es war beobachtet worden, das ein Terrorist versuchte illegal nach Israel einzudringen. Das ist die eine Wahrheit. Der andere Teil der Wahrheit ist, dass versucht wurde, Netanel Moshiashvili zu entführen. Der Fall Gilad Shalit in der Neuauflage.

Lila schildert und bewertet den Zwischenfall.

Ein Golani Soldat starb in den frühen Morgenstunden, als ein Terrorist vom Islamischen Djihad bei Kissufim über die Grenze nach Israel eindrang. Sein Plan: einen Soldaten entführen. Ohne Gilad Shalit fehlt dem Islamischen Djihad und den Al-Quds-Brigaden wohl eine Trumpfkarte. Nun, die Golani-Soldaten, die gerade an der Grenze stationiert sind, hielten ihn auf, es kam zu einem Schußwechsel, der Terrorist wurde getötet und er verletzte einen jungen Sanitäter so schwer, daß er starb. Der Golani-Sanitäter hat einen georgischen Namen, er war erst 21 Jahre alt und kam aus Ashkelon, einer Stadt im Süden, die oft aus dem Gazastreifen beschossen wurde. Heute wird er beerdigt.

Ich habe dem nichts hinzuzufügen. Ausser das Ich hoffe, dass die israelische Armee mit aller Härte gegen die terroristischen Nester in Gaza vorgeht. Es darf keinen zweiten Fall Gilad Shalit geben.


Neuer Tag, neuer Spam

14. April 2012

Das war die heutige Sammlung der Sprüche von Günter. Ich will das auch gar nicht kommentieren. Mit solchen Trotteln muss der Blogger einfach leben. Auch meine Weblog-Mama Lila ist von solchen Idioten nicht sicher. Geteiltes Leid usw. Liebe Grüße nach Rungholt !


Deutschland, deine Rabbiner

12. April 2012

“Kein besseres Land für Juden”

Aus der ganzen Welt kommen sie nach Deutschland, um sich hier zum Rabbiner ausbilden zu lassen und Gemeinden zu übernehmen. Die neuen deutschen Juden spüren das Trauma des Holocaust nicht und sind voller Zuversicht. Eine Auferstehungsgeschichte.

(…)


Kadima, Friedensbewegung ! ?

10. April 2012

Kadima, Friedensbewegung !

In Israel warnen nicht nur Linke vor einem drohenden Krieg mit dem Iran.

VON ANDREA LIVNAT

Es ist das Gesprächsthema Nummer eins auf der Straße, im Bus, an der Schlange im Supermarkt und auf den Bänken am Spielplatz: »Was meinst du, wird Bibi den Iran angreifen?« So, wie in den vergangenen Jahren über die Auswirkungen der sozialen Proteste, den Gaza-Krieg und Gilad Shalit spekuliert wurde, beschäftigt dieses Frühjahr das Kriegsgebaren der Regierung die israelische Gesellschaft zwischen Haifa und Eilat. Mit einem Krieg rechnen die meisten Menschen aber eher nicht, auch wenn der Iran als Aggressor und größte Bedrohung seit Ende der Shoa wahrgenommen wird. Zu unwirklich und auch zu beängstigend erscheinen die Folgen eines präventiven Militärschlags.

(…)

Eine Meinung von Andrea Livnat. Ich schätze Andrea sehr, wir sind seit einigen Jahren befreundet. Das heisst aber nicht, das wir grundsätzlich die gleichen Meinungen haben müssten. Unsere Freundschaft lebt auch vom Widerspruch.

Ich weiss Andrea Livnat als unbestechliche und zuverlässige Freundin sehr zu schätzen. Unbestechlich heisst auch sie mir nicht nach dem Mund redet. Einen schönen Kaffee, in Tel Aviv, können wir allemal trinken. Ganz entspannt.

Ich weiss auch zu schätzen, dass die Stimme von Andrea Livnat aus dem Land kommt, aus Israel. Das gibt ihr ein ganz anderes Gewicht als die Stimmen gewisser Kommentatoren in Deutschland. Auch was dieses Weblog hier betrifft.

Ist der Krieg noch zu vermeiden? Und ist das die beste Option? Was hat die Friedensbewegung in Israel eigentlich für einen Einfluss auf die Willensbildung?

Im Gegensatz zur deutschen Friedensbewegung kann ich die israelische Friedensbewegung ernst nehmen. Auch, weil die Meinungen und Stellungnahmen durchaus aus der Mitte der Gesellschaft, und nicht von deren Rändern, kommen.

Ich weiss, dass die grosse Mehrheit der Israelis einen hohen Preis für einen wirklichen, verlässlichen, Frieden bezahlen würden. Aber dieser Frieden ist nicht in Sicht.

Der Iran ist nur ein Problem.

Wenn auch das bedrohlichste Problem.

Also Friedensbewegung voran?

Was ist der nächste Schritt?


Eine Wortmeldung aus dem Jahr 2012

8. April 2012

Was es heißt, Israeli zu sein

Der Traum vom Frieden ist zerstört. Ein Wunder nicht in Sicht. Die Juden aber werden bleiben und in nachtschwarzer Finsternis auf ein Fünkchen Licht warten.

Von Yoram Kaniuk

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Eine Antwort auf Herrn Grass – aus dem Jahre 2006

8. April 2012

Nein, der Artikel ist wahrlich nicht neu. Aber deswegen ist dieser Artikel nicht weniger aktuell. Leider. Wolf Biermann veröffentlichte in der ZEIT-Nummer 44/2006 einen Beitrag mit dem Titel „Deutschland verrät Israel“. Wenn Herr Biermann diesen Vortrag an der Universität von Teheran halten kann, ohne um sein Leben zu fürchten, bin ich bereit über meine Meinung zum Iran zu diskutieren. Vorher nicht. Wenn im Iran auch nur andeutungsweise das Mass an Rede- und Veröffentlichungsfreiheit erreicht ist, das seit der Gründung des Staates Israel in eben jenem Staat gilt, hat die Opposition gegen den Irren in Teheran und seine Mullahs gewonnen. Wann wird das sein?


Alan Posener: Gedanken zur Karwoche

5. April 2012

Gedanken zur Karwoche: Die christlichen Kirchen und der Staat Israel

In meinem Arbeitsvertrag heißt es gleich in Paragraf zwei: „Die Zeitung hat folgende grundsätzliche Haltung: …“ es folgen die berühmt-berüchtigten fünf „Springer-Essentials“, zu denen unter Punkt zwei gehört: „Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes“.

Es versteht sich von selbst, dass mit dieser grundsätzlichen Haltung des Verlags eine Kritik der jeweiligen israelischen Regierung und ihrer Politik durchaus vereinbar ist, ja dass eine solche Kritik im Interesse der Lebensrechte des israelischen Volkes geboten sein kann. Allerdings muss man wissen: Israel kämpft immer noch um sein Existenzrecht, das von den meisten muslimischen Staaten bis heute nicht anerkannt worden ist. Kritik, die vor allem Israel delegitimieren soll, Kritik, die nicht ausgeht von den Lebensrechten des israelischen Volks, ist nicht akzeptabel.

(…)


Fremde Feder: Ein Gedicht für Günter GraSS

4. April 2012

Sag was machen denn nur diese Leute
aus der Waffen-SS eigentlich heute
Sie gehn per Gedicht
mit Israel ins Gericht
Allen Deutschen ja stehts eine Freude

Früher hieß der Befehl Juden Vernichten
Heut versucht es der Grass mit Gedichten
Produziert er Content
nach dem Trend in Moment
Leider hatte Grass nie einen Lichten

doch ist er nur verwirrt? what a mess
Nein es ist nicht Demenz oder Stress
Er schreibt diesen Stuss
durchaus bewusst
Nicht Grundlos war er bei der SS

Eine Frage stellt sich irgendwann
Was tun mit dem dummen alten Mann?
Ich stell sie mir voll Hass
auf den Alt-Nazi Grass
Mit nem Knieschuss ists hier nicht getan

Einen Schuss forderte alter Tor ich?
Eine Kugel ins Hirn? metaphorisch?
Hör den Aufschrei “ STOP HALT!“
Du rufst auf zur Gewalt
Doch ich schoss auf ihn hier nur rhetorisch

BÄM! Grass halt´s Maul!


Lesebefehl !

31. März 2012

FOTOJOURNALISMUS

Wie Pressefotos die Wirklichkeit manipulieren

Journalistische Bilder sind objektiv und zeigen die Wirklichkeit. Mit dieser naiven Vorstellung räumt der italienische Fotograf Ruben Salvadori gründlich auf.

(…)


Fremde Feder: Mit toten Kindern gegen Israel

20. März 2012

EU-Diplomatie: Mit toten Kindern gegen Israel

Der Chef der SPD spricht im Zusammenhang mit Israel von einem Apartheidsregime, der iranische Präsident Ahmadinedschad leugnet im deutschen Fernsehen den Holocaust – und die EU-Außenbeauftragte Ashton missbraucht die Opfer des Anschlags auf eine jüdische Schule in Frankreich, um Israel auf die Ebene des Staatsterrorismus zu ziehen. Europa – ganz alt.

(…)


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