Veröffentlicht am 28 Oktober 2009 von grenzgaenge
diese frage wird mir immer wieder gestellt. ich moechte auf diese frage ganz subjektiv antworten und schildern wie ich „meine“ rabbiner erleben durfte. ich habe bisher zwei rabbiner erlebt. der erste war reformjuedisch und kam aus new york. der zweite, jetzige, rabbiner ist orthodox und kommt aus jeruschalyim. also zwei verschiedene richtungen. das ist interessant.
der [...]
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Veröffentlicht am 14 Oktober 2009 von grenzgaenge
Am 1. August 1905 (29. des hebräischen Monats Tamus des Jahres 5665 nach der Erschaffung der Welt) waren achthundert Jahre seit dem Tage verflossen, an welchem Raschi gestorben ist. Aus diesem Anlass hielt Rabbiner Dr. Arthur Cohn vor seiner Gemeinde zu Basel einen Vortrag über Raschi. Dieser Vortrag erschien im Druck und wird hier mit [...]
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Veröffentlicht am 6 Oktober 2009 von grenzgaenge
wenn jemand nach israel auswandert, aliya macht, sagen wir er steigt auf nach jeruschalayim. aliya, die auswanderung in unser heimatland, ist ein aufstieg. wer israel verlaesst, so lautet die logik, steigt wieder ab in die diaspora. ich mag mich dieser strikten logik nicht (mehr) anschliessen. ich wuensche allen menschen die aliya machen ganz viel erfolg, [...]
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Veröffentlicht am 29 September 2009 von grenzgaenge
also ich muss jetzt doch mal ein paar worte ueber die freiheit im judentum loswerden. ueber die freiheit des einzelnen und auch ueber die pluralitaet.
vielleicht erst mal zum letzten: judentum ist pluralitaet. pluralitaet in den richtungen. pluralitaet in der frage wie judentum gelebt wird. es gibt keine endgueltigen wahrheiten. das ist gut so.
jeder einzelne, auch [...]
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Veröffentlicht am 13 September 2009 von grenzgaenge
man soll sich nicht zu sehr auf menschen verlassen. enttaeuschungen sind dann fast vorprogrammiert. ich erlebe gerade wieder eine solche enttaeuschung. wirklich bloed. aber auf der anderen seite ordne ich solche ereignisse in einen anderen kontext ein. in den kontext des juedischen lebens und der glaubenspraxis.
menschen sind begleiter auf zeit. mit viel glueck. vielleicht auch [...]
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Veröffentlicht am 12 September 2009 von grenzgaenge
mir ist bewusst das ich mich mit diesem beitrag ziemlich unbeliebt machen werden. aber mein blogg ist keine kuschelgruppe und es ist mir wichtig auch unangenehmes und unbequemes zu diskutieren. gerade wenn es um die juedische realitaet geht, ist es mir wichtig, mit offenheit und klarheit auch dinge zu schreiben die vielleicht nicht sehr bequem [...]
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Veröffentlicht am 30 August 2009 von grenzgaenge
ultraorthodoxe … religioese fundamentalisten … unterdrueckung … gehirnwaesche …
das faellt wohl den meisten menschen ein wenn sie den begriff „g“ttesfuerchtigkeit“ hoeren. aber alle diese umschreibungen treffen nicht den kern.
wer haredim einmal kennengelernt hat weiss das der begriff der g“ttesfuerchtigkeit nicht negativ besetzt ist. aber da faengt das problem schon an. es gibt nicht DIE haredim. [...]
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Veröffentlicht am 27 Mai 2009 von grenzgaenge
hier koennen wir etwas lernen was dem letzten beitrag des grenzgaengers widerspricht.
An anderen Festtagen bereiten wir doch speziell feine fleischige Mahlzeiten zu ?
in seinem letzten beitrag hat der grenzgaenger folgendes geschrieben:
der grenzgaenger ist vegetarier. dafuer aber ist der grenzgaenger ein fan von milchigen speisen. die frage woher koscheres fleisch zu beziehen ist stellt sich [...]
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Veröffentlicht am 19 April 2009 von grenzgaenge
nun. der inhalt der hawdala laesst sich kurz zusammenfassen:
Gelobt seist Du, Ewiger, unser G“tt, Koenig der Welt, der unterscheidet zwischen Heiligem und Nichtheiligem, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Israel und den Voelkern, zwischen dem siebten Tag und den sechs Tagen der Arbeit. Gelobt seist Du, Ewiger, der unterscheidet zwischem Heiligem und Nichtheiligem.
darum geht es bei [...]
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