Schlecker am Ende

1. Juni 2012

Nun ist die Befürchtung also Gewissheit. Schlecker ist am Ende. Ein Konzern wird zerschlagen. Tausende Verkäuferinnen sind arbeitslos. Überraschend kommt dieses Ergebnis nicht zustande. Trotzdem durfte man, bis zuletzt, auf eine andere Entwicklung hoffen. Der Insolvenzverwalter informiert zuerst die Betriebsräte. Das spricht für ihn. Aber letztlich ändert auch das nichts. Es ist zum Verzweifeln.


Pessach in Hebron

10. April 2012

Trotz der Räumung des Machpela Hauses in Hebron haben Tausende von Juden Pessach gefeiert. Damit ist die jüdische Existenz in Hebron eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden. Die Räumung des Machpela Hauses ist nur eine, vorübergehende und nicht endgültige, Niederlage. Die jüdische Existenz in Hebron ist nie mehr rückgängig zu machen. Hebron wird nicht wieder „judenrein“ werden. Das arabische Massaker von 1929 ist unvergessen. Dieses Massaker ist eine Verpflichtung, das jüdische Leben in Hebron weiter zu stärken und zu beleben. Die Erinnerung wird nicht sterben. Die Lehren aus der Erinnerung gelten auch heute. Gerade heute.


Islamistische Missionierung

8. April 2012

Dass sich die Islamisten in Deutschland nicht mit dem Bau von Moscheen begnügen, dürfte allgemein bekannt sein. Dieses Projekt aber schlägt dem Fass wirklich den Boden aus. Aber ist Deutschland deshalb zu bedauern? Sind die Islamisten mit einem Kreuzzug nach Deutschland gekommen? Nein, das Multi-Kulti-Deutschland hat die Islamisten selbst ins Land geholt. Wenn also die Scharia, in nicht ferner Zukunft, in Deutschland gilt, ist es zu spät für einen Kurswechsel. Selbst schuld, liebes Deutschland, selbst schuld!


SPON ? SPON !

1. April 2012

Doch diesmal ist etwas anders, sagt Abu Mohammed. Diesmal ist nicht Israel schuld, diesmal ist es der Machtkampf zwischen den zerstrittenen Parteien Fatahund Hamas, der zu der Versorgungskrise geführt hat.

Es geht um den Gazastreifen. Es geht um Benzin. Oder besser: nicht vorhandenes Benzin. Der Spiegel schreibt tatsächlich, das Israel nicht schuld am Benzinmangel ist. Das ist zwar ein Zitat. Aber das dieses Zitat den Weg in den Spiegel findet, ist schon beeindruckend. Ist bei SPON noch Hoffnung angebracht?


Tagesschau – Eine Märchenstunde

31. März 2012

Natürlich wollten die Palästinenser am Tag des Terrors keinen Terror veranstalten. Oh nein, die Palästinenser wollten vielmehr gegen die israelische Siedlungspolitik protestieren. Gäbe es keine Siedlungspolitik, so würden Israelis und Palästinenser eine Friedenspfeife anzünden und Ringelpiez mit Anfassen. Der ewige Friede würde ausbrechen und der Begriff „Friedhofsruhe“ würde eine ganz neue Bedeutung erlangen. Die Wahrheit ist leider weniger nett. Die Palästinenser protestieren gegen den Staat Israel. Sie wollen, dass dieser Staat vom Erdboden verschwindet. Die Palästinenser wollen den Staat Israel von der Landkarte des Nahen Ostens löschen. Darum, und nur darum, geht es den Palästinensern. Terror als Mittel der Endlösung der Israelfrage. Aber es geht um mehr: Die Palästinenser wollen die Vernichtung des jüdischen Volkes erreichen. Überall auf der Welt. Vollständig. Für immer. Eine ethnische Säuberung der besonderen Art. Die Palästinenser wissen, dass es kaum Aufregung geben wird. Von den Pro-Israel-Aktivisten abgesehen wird es keinen Aufstand der Anständigen geben. Um so wichtiger ist es, das Israel sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnimmt. Die Inbesitznahme des Landes, auch mittels neuer Siedlungen, ist dabei ein wichtiges Instrument. Es ist wichtig zu sehen und zu spüren, wer das Land Israel besitzt und wem das Land, seit biblischen Zeiten, zugesprochen worden ist. Israel ist nichts anderes als die Heimstatt des jüdischen Volkes. Das immer wieder zu betonen, und unter Beweis zu stellen, ist mehr als wichtig. Es ist wichtig das neue, blühende, Siedlungen errichtet werden. Überall und immer wieder neu. Das Protestgeheule sollte Israel kalt lassen. Das Land kann sich ohnehin auf niemanden, als auf sich selbst, verlassen. Warum sollte Israel dann dem Terror der Meinungsmacher, besonders in Europa, Beachtung schenken?


Die Juden sind (wieder mal) selbst schuld

30. März 2012

SPON erklärt den heutigen Tag des Terrors mit einer Ausweitung des israelischen Siedlungsprogrammes. Natürlich sind die Juden mal wieder selbst schuld an der Gewalt. Die Opfer von Toulouse waren ja auch selbst schuld an ihrer Ermordung. Wären nicht arme, unschuldige, palästinensische, Kinder, vor den Fernsehkameras der Welt ermordet worden hätte der, völlig rational handelnde Täter, von Toulouse das Massaker vor einer jüdischen Schule nicht begangen. Ist doch sonnenklar, oder?

Diese Meldung hier ist leider nicht in SPON zu lesen. Wen interessiert es schon wen Jüdinnen und Juden, in ihrem eigenen Land, angegriffen werden? Die Schuld dieser Menschen ist schlicht das sie leben. Das wusste schon ein Herr Hitler. Die Palästinenser, und mit ihnen der Mainstream der Informationsindustrie, benutzen eben die gleichen Mittel der Verdummung. Damals, wie heute, glaubt eine Vielzahl von Menschen der Verdummungsindustrie. Es gibt eben Dinge, die ändern sich nicht.


Attentat auf jüdische Religionsschule

19. März 2012

Ein Attentat auf eine jüdische Religionsschule in Frankreich. Die Meldung lässt erschrecken und hinhören. Anscheinend ist das „nur“ ein Verbrechen in einer Kette von Verbrechen. Vorher hatte es bereits Morde an französischen Soldaten gegeben. Ein Einzeltäter mit politischer Motivation? Oder ein Terrornetz? Wir wissen es noch nicht. Meine Gebete und Gedanken sind bei den Menschen in Toulouse. Es ist zu hoffen, der der Täter schnell gefasst und gerichtet wird. Das endgültige Urteil wird Haschem sprechen. Möge er den Namen des Mörders vom Menschengedenken auslöschen. Für alle Generationen.


Wahltage

18. März 2012

Es sind Schicksalstage für die FDP. Wahlen im Saarland, in Nordrhein-Westfalen, in Schleswig-Holstein. In allen drei Bundesländern liegt die FDP deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde. Was wird passiere, wenn die FDP sich aus den Länderparlamenten verabschiedet? Ist dann nicht auch die Bundesregierung nur noch das Papier der Koalitionsvereinbarung wert? Ich würde mir eine solche Entwicklung nicht wünschen. Welche Alternative gäbe es zur gegenwärtigen Bundesregierung? Ausser einer grossen Koalition fällt mir da nichts Gutes ein. Besser als eine knappe Mehrheit scheint mir das auf jeden Fall zu sein. Die Zeiten werden nicht einfacher werden. Da braucht es eine handlungsfähige Regierung. Angela Merkel, das ist meine Meinung, macht ihren Job sehr gut.


Herzlichen Glückwunsch, Joachim Gauck

18. März 2012


Weder Schröder, noch Erdogan

17. März 2012

Dem türkischen Diktator Erdogan wurde die Erde in Bochum wohl doch zu heiss. Erdogan reist nicht nach Deutschland, um den Steiger-Preis entgegen zu nehmen. Altbundeskanzler Schröder kommt nicht dazu, eine Laudatio zu halten. So was Ärgerliches. In Russland, dem Land des lupenreinen Demokraten, wäre das nicht passiert.


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