Unendlich tragisch …

26. März 2015

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Der dunkle Wind

23. März 2015

Da ist er wieder. Dieser dunkle Wind der Depression. Ich fühle, wie ich wieder in die Depression hinein falle. Ein dunkles Tal, beängstigend, aber irgendwie auch verlockend. Border-Line. Dunkelheit. Kälte. Das Gefühl, weder sich selbst, noch andere zu spüren. Eine dunkle, durchsichtige, Wand nähert sich. Ich werde aufprallen. Abprallen. Ich will nicht mehr sein. Bin doch ohnehin nur eine Belastung. Dieses Gefühl, lebendig tot zu sein. Gefangen, begraben, im eigenen Körper. Kraftlos. Unendlich müde. Das Licht schmerzt in den Augen. Kein Selbst-Wert mehr. Nur das Gefühl völliger Sinnlosigkeit. Ich kann nichts. Ich bin ein völlig unnützer Teil dieser Welt. Warum diese Existenz ? Wann ist das alles zu Ende ? Es wäre kein Verlust. Für niemanden. Und doch habe ich keine Kraft dazu, ein Ende zu setzen. Höchstens noch Kraft zu ritzen. Hilflose Geste. Medikamente. Damit sich der Zusammenbruch hinauszögert. Nur noch schlafen, schlafen. Albträume. Wo ist die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum ? Alles verschwimmt. Es gibt keine Grenzen mehr. Alles ist schwarz, schwarz, schwarz.


Diagnosen

25. Februar 2015

Diagnosen. Was ? Können Schläge sein. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Nun hat es eine gute Freundin getroffen. Wir kennen uns seit Kindertagen. Krebs. Eine Pest unserer Tage. Eine Diagnose die einfach nur traurig macht. Selbst mir, als jemand der Seelsorge ganz gut beherrscht, fällt da wenig Tröstendes ein. Einfach nur da sein, in den Arm nehmen, die Tränen, auch das Schweigen, aushalten. Jetzt ist nicht die Zeit grosser Worte. Jedes Wort Zuviel ist eine Belastung, ein Schlag der ganz anderen Art. Alles hat seine Zeit. Das Reden hat seine Zeit und das Schweigen hat seine Zeit. Die Freude hat ihre Zeit und die Trauer hat ihre Zeit. Das klingt ganz selbstverständlich. Und doch spüre ich, wie schwer es mir fällt, einfach nichts zu tun. Nichts ? Ich ertappe mich dabei, die Trauer überreden zu wollen. Über-Reden. Dabei ist jetzt Da-Sein, die Trauer mit-zu-tragen, Nächster-zu-sein, Mensch zu sein, viel wichtiger als Aktivität. Auch Aktivität kann er-schlagen. Die gute Freundin sorgt sich um ihre Familie. Wie soll das weitergehen ? Wie viel Zeit bleibt noch ? Wird sie den nächsten Geburtstag ihrer Kinder noch erleben ? Wie wird die Familie ohne sie leben ? Trauer-Arbeit. Ganz konkret. Gerade auch wenn Freunde wegbleiben. Und, das ist richtig, ich werde unzuverlässig in solchen Situationen. Unzuverlässig gegenüber anderen Themen. Aber manchmal ist Konzentration auf einen Menschen, zumal einen so geliebten Menschen, wichtiger als anderes. Was traurig macht, ist das Fortbleiben von Freunden. Das ist kein Vorwurf. Die Situation ist schwierig zu ertragen. Nur dieses Fort-Bleiben, das Vor-Schieben von Gründen, ist unfair. Wäre es nicht fairer zu sagen: “Ich kann das nicht” ?. So bleibt ein fader Beigeschmack. Und es ist auch nicht alles traurig. Beim Erzählen alter Erfahrungen wird auch noch gelacht. Da gibt es so viel zu Erinnern. Wie lange noch ? Nun, in Erinnerungen leben Menschen weiter. Und, davon bin ich überzeugt, wir treffen uns alle wieder. In einer besseren Welt. Nur, warum gehen immer die Falschen voraus ?


Wissen gegen die Angst

30. Januar 2015

Der Grenzgänger war, wieder einmal, im Krankenhaus. Auf dem Weg zur Bushaltestelle ist der Grenzgänger böse gestürzt. Ab da ist der Film gerissen. Der Grenzgänger wurde mit dem Krankenwagen in den Schockraum des nächstgelegenen Uni-Klinikums gebracht. Wach geworden ist der Grenzgänger auf der Überwachungsstation. Schon am nächsten Tag erfolgte die Verlegung auf eine „normale“ neurologische Station. Das war insofern ein Segen als das die blöden, aber leider notwendigen, Schläuche und Kabel abgenommen werden konnten.

Es folgten 8 Tage auf der Station, in denen ganz viele Untersuchungen durchgeführt wurden. Auf der Station habe ich mich sehr wohl gefühlt, die Betreuung war grossartig und die ÄrztInnen und KrankenpflegerInnen waren sehr freundlich und bemüht. Immer ist genügend Zeit für Fragen und Ängste gewesen und alle Untersuchungen (und deren Ergebnisse) wurden ausführlich erklärt.

Herausgekommen ist leider eine neue (gesicherte) Diagnose und zwar Epilepsie. Aus dem Verdacht ist Gewissheit geworden. Nun werde ich auf ein Medikament eingestellt und ambulant weiter behandelt.

Ich habe wieder einmal Glück gehabt. Die Platzwunden werden wieder heilen. Es ist, trotz des heftigen Sturzes auf den Kopf, nichts gebrochen. Es wird keine bleibenden Schäden geben. Nun geht es darum, sich mit der Epilepsie „anzufreunden“. Ich werde einiges zum Thema lesen, so wie ich das bei der Panikstörung und der Depression auch getan habe. Das ist meine Methode Ängste abzubauen. Bisher hat das immer geklappt. Wissen gegen die Angst.


Das Armutszeugnis von Dresden

19. Januar 2015

Es ist ein Armutszeugnis. Für heute Abend sind alle Demonstrationen in Dresden, von der Polizei, verboten worden. Ja, es gibt konkrete Anschlagsdrohungen von Seiten der Islamisten. Aber ist das Verbot sämtlicher Demonstrationen in Dresden nicht eine Ermutigung der Islamisten ? Diese Nichtsnutze sehen, einmal mehr, wie sich der deutsche Rechtsstaat in die Knie zwingen lässt. Das Verbot von Demonstrationen ist ein schwerer Eingriff in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger. Das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit gilt auch für die Pegida. Jetzt bekommt Pegida Unterstützung aus der Politik. Das stärkt diese Bewegung ungemein. Es ist ein Weckruf für die Hardliner auf Seiten von Pegida und AfD. Das heutige Demonstrationsverbot ist auch eine Stärkung für die Islamisten. Die Islamisten haben Erfolg mit ihren Drohungen. Eine bessere Bestätigung konnte man Extremisten, auf Seiten der politischen Rechten, aber auch auf Seiten der Islamisten, nicht liefern. Ich glaube, die Folgen werden verheerend sein.


Die EU Kommission sorgt sich ?!

19. Januar 2015

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte es glatt lustig sein.

Aber die „Sorge“ der EU um die Jüdinnen und Juden in der Staatengemeinschaft ist nichts anderes als verlogen und heuchlerisch.

Ausgerechnet die EU, mit einem gewissen Herrn Schulz an der Spitze des Parlamentes?

Ausgerechnet die EU, die keine Gelegenheit auslässt, gegen den jüdischen Staat zu hetzen ?

Ausgerechnet die EU, der starke Verbündete der palästinensischen Terrororganisationen?

Ausgerechnet die EU, welche der Einwanderung des arabischen Antisemitismus tatenlos zugesehen hat ?

Nein, diese Sorge ist verlogen.

Was soll man von der EU anderes erwarten ?


Karikaturen, Meinungsfreiheit, Terror

18. Januar 2015

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Da sind sie, schon wieder, beleidigt die Muslime. Wieder einmal sind Mohammed – Karikaturen der Anstoss. Alles wie gehabt. Oder doch nicht ?

Im Zeichen des islamistischen Terrors zeigt sich, das es den muslimischen Einpeitschern nicht mal einen Dreck um Mohammed geht. Dieser Zweig des Monotheismus, der wohl bald zu einem Dualismus wird, ist nichts als ein verlogenes Feigenblatt.

Den islamistischen Mördern vor Paris und anderswo geht es, ganz weltlich, um die Übernahme von Macht. Vorbereitend zu dieser Übernahme wird die Waffe des islamistischen Terrors eingesetzt. Und dessen Feigenblatt ist nun mal der arme Mohammed.

Und die, ach so aufgeklärte, Multi-Kulti-weichgespülte linke „Elite“ schliesst sich diesem Trend freudig an. Natürlich darf der Islam nicht beleidigt werden, sagt auch unsere Elite, jede Karikatur ist doch eine Beleidigung und Herabsetzung des Islam. Es ist zum Kotzen.

Muslime haben, wie jede anderen Anhänger der monotheistischen Religionen, Meinungsfreiheit, auch in Form von Karikaturen, zu akzeptieren. Der Terror, in Folge der neuesten Ausgabe von Charlie Hebdo zeigen nur eines: die Karikaturen müssen weitergehen. Die Meinungsfreiheit muss, in Form dieser Art der Freiheit, verteidigt werden.

Es ist schön zu wissen, dass die neueste Ausgabe von Charlie Hebdo, auch in Deutschland, blitzartig ausverkauft war. Die Solidarität der Menschen nach den feigen Morden von Paris, scheint mir ein gutes Zeichen zu sein. Hoffentlich ist diese Solidarität nachhaltig und nicht nur eine Hype.

Was eigentlich würde geschehen, wenn Christen auf Karikaturen von Jesus Christus ähnlich reagieren würden ?

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Oder wenn Juden Karikaturen von Moses zu einem Anlass für Terrorismus nehmen würden ?

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Nein, die Islamisten, in Deutschland und anderswo, haben kein Zeichen des Entgegenkommens verdient. Jedes Angebot zum Dialog wird (völlig berechtigt ?) als Schwäche gewertet.

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Die Schwäche der letzten Jahre zeigt nun ihre mörderischen Früchte. Terrorangst (auch diese ist völlig berechtigt) spielt neben den Islamisten solchen Rattenfängern wie der AfD oder den Pegida Teilnehmern in die Hände. Ob diese Stärkung von den Islamisten geplant ist, lässt sich schwer sagen.

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100 Islamistenzellen hat der Verfassungsschutz im Visier. Die Lage ist ernst. Ich möchte mir nicht ausmalen, was nach dem ersten islamistischen Anschlag in Deutschland passiert. Das dieser Anschlag kommen wird, ist wohl so sicher wie das „Amen“ in der Kirche. Das bisher nichts Schwerwiegendes passiert ist, lässt sich, einzig und alleine, auf die hohe Qualität der deutschen Terrorbekämpfer zurückführen. Auch die internationale Zusammenarbeit funktioniert. Das scheint mir der einzige Hoffnungsschimmer in dieser unruhigen Zeit zu sein.


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